Direttissima – was ist das?

Das Wort „Direttissima“ kommt aus dem italienischen und wird meist im Alpinismus von Extrembergsteigern verwendet. Es bedeutet einen umweglosen und direkten Aufstieg zum Gipfel. Prof. Michael Hoyer wendet die Direttissima-Methode in der Kommunikation an.

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Was macht Kommunikation so schwierig?

Wie entsteht die Kluft zwischen Sender und Empfänger? Warum ist Kommunikation zum belanglosen Schauspiel verkommen? Warum hat die direkte Kommunikation ein so schlechtes Image? Antworten darauf liefert die neue Kommunikationsmethode „Direkt mit Respekt“ von Prof. Michael Hoyer.

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Respektvoll und direkt zum Ziel

Für Prof. Michael Hoyer ist Kommunikation kein Werkzeug, kein Mittel zum Zweck. Es ist vielmehr eine Grundhaltung von Menschen und einer Gesellschaft. Denn erst geradlinige Kommunikation eröffnet uns den respektvollen Umgang miteinander und ermöglicht es Grenzen zu überwinden.

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Die Methode

Es ist die selbst entwickelte Direttissima-Methode, welche die neue Kommunikationsmethode „Direkt mit Respekt“ von Business-Speaker Prof. Michael Hoyer so einzigartig macht. Die Zuhörer erfahren, wie sie in nur 11 Stufen zum erfolgreichen und gemeinsamen Dialog gelangen.

Die 11 Stufen zum Erfolg:


Prolog: „Immer geradeaus!“

Keiner versteht mich

Wie entstehen Probleme in der Kommunikation. Kennen Sie das: Es gibt Menschen, die können sich nicht durchsetzen; deren Vorschläge werden nicht angenommen (obwohl sie gut sind); die Personen kommen nicht gut an oder sie verstören mit Ihren Worten den Gesprächspartner. Wer mehrmals Kommunikationsprobleme erlebt hat, traut sich dann nicht mehr alles zu sagen, was er denkt. Das führt dazu, dass einen die Wut packt auf die anderen. Doch die sind nicht das Problem. Wenn wir nicht verstanden werden, sind nicht die anderen dafür verantwortlich, sondern man selber hat ein Problem. Verstanden werden kann man nur, wenn man es schafft, sich verständlich auszudrücken. Doch wie geht das?

Der direkte Weg zum Ziel

Woher kommen die kommunikativen Probleme: Sie entstehen, weil man nicht den direkten Weg in der Kommunikation geht. Typische Umwege in der Kommunikation sind z. B. der Weg des geringsten Widerstands, unklar sein, nicht hü nicht hott sagen, wankelmütig sein, aus Unentschiedenheit hintenrum Dinge lancieren, schwatzen & tratschen, Parolen aufsetzen. Aber auch die Fallen, die diese Umwege beinhalten wie z. B. Missverständnisse, Vertrauensverlust, Verwirrung, Misstrauen, etc. Doch wie verliert man die Angst vor klaren Worten und ehrlichen Aussagen.

Stufe 1. Aufwärmen

Wie Sie zu Ihrem Standpunkt kommen

Um wirkungsvoll zu kommunizieren, ist nicht das Sprechen oder Formulieren wichtig, sondern das Aufnehmen von Informationen. Erst wenn man mit der Informationsflut, die ständig auf einen einprasselt, umgehen kann, schafft man die Grundlage für eine eigene Meinung und somit für Kommunikation. Das wichtigste Werkzeug, um sich die eigene Meinung zu bilden ist das Hinterfragen. Hinterfragt wird aber nicht alles. Das wäre viel zu aufwändig – sondern, was wichtig ist und im eigenen Leben eine Rolle spielt oder spielen soll. Ergebnis: Man gelangt zu eigene Standpunkten und ist gefeit davor, fremde Meinungen unbewusst zu übernehmen.

Stufe 2. Fokussieren

Wie Sie Ihr Ziel stets vor Augen halten

Jeder kommunikative Akt hat ein Ziel. Wenn dieses Ziel nicht bewusst ist, kommuniziert man ziellos und kann das Ziel – das unbewusst immer da ist – nicht erreichen. Wer sich z. B. auf die Zunge beißt („Hätte ich das bloß nicht gesagt!“), der hat sein Ziel nicht klar vor Augen. Doch was sind Kommunikationsziel und wie werden sie definiert. Dazu gehören u. a. Tools wie: Kernthema fokussieren, ständiges Wiederholen – auch von unangenehmen Themen, bewusstes Formulieren, Ich-Botschaften.

Stufe 3. Hart und herzlich

Wie Sie direkt und mit Respekt sprechen

Klartext reden ist ein Plädoyer für klare, direkte, zuweilen harte, jedoch nie verletzende, sondern immer wertschätzende Kommunikation. Erfahren Sie den Unterschied zwischen „hart“ und „verletzend“ und lernen offen sowie eindeutig zu kommunizieren. Wer in der Kommunikation Raum für Interpretation lässt, gibt Spielraum, für Missverständnisse.

Stufe 4. Felsenfest

Wie Sie zu Ihrer Meinung stehen können

Die Dinge beim Namen zu nennen bringt viele Vorteile, aber sie erfordert auch eine hohe Investition: Sie erfordert Mut. Trauen Sie sich zu Ihrer Meinung zu stehen. Die Vorteile wie gesteigertes Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen u.v.a.m überwiegen die Nachteile wie z. B. mögliches Scheitern oder sich lächerlich machen. Haben Sie Mut zum eigenen Standpunkt.

Stufe 5. Freigesprochen

Wie Sie Ihre Sprache zu Ihrem besten Instrument machen

Redegewandtheit, Wortschatz und Erfolg im Leben und im Business stehen in einem direkten Zusammenhang. These: breiterer Wortschatz und mehr Eloquenz = mehr Erfolg. Geben Sie Ihrem verbalen Ausdruck mehr Nachhaltigkeit, indem Sie Ihre Wortwahl verbessern und die Überprüfbarkeit Ihrer Aussagen erhöhen.

Stufe 6. Ohne Worte

Wie Sie mit Ihrem Körper überzeugen

Die Zunge kann lügen, der Körper nicht. Die größte Wirkung in der Kommunikation mit anderen hat die Körpersprache, nicht die gesprochene Sprache. Doch auf den Körper, sowohl den eigenen als auch den des Gegenübers, achten wir am wenigsten im Gespräch. Erzielen Sie kommunikativen Vorsprung, indem Sie Ihren nonverbalen Signalen mehr Beachtung schenken.

Stufe 7. Dem Bauch nach

Wie Ihnen Ihre Intuition bei der Gesprächsführung hilft

Es ist wichtig, seine eigenen Gefühle und die Stimmung zwischen den Gesprächspartnern wahrzunehmen und in die Gesprächsführung einzubeziehen. Das Problem der meisten Menschen ist: Sie haben zwar ein Bauchgefühl, lassen es aber nicht zu oder vertrauen ihm nicht. Nehmen Sie Ihre Intuition ernst und folgen ihr. Benefit: tiefere Kommunikation, mehr Nähe zwischen den Gesprächspartnern.

Stufe 8. Haltung finden

Wie Wertschätzung und Anstand Sie weiterbringen

All die vorigen Elemente kommen erst dann zur vollen Wirkung, wenn sie von einer ehrlichen, wertschätzenden und anständigen Haltung begleitet werden. Ein häufiges Gegenargument: Der anständige Weg kann nicht funktionieren! Die Unanständigen werden immer überholen! Doch die Werte, die scheinbar den Erfolg verlangsamen oder sogar unmöglich machen, entpuppen sich als wahre Erfolgsbooster. Sie wirken – nur eben langfristig, nicht schnell.

Stufe 9. Kondition aufbauen

Wie Sie in den Kommunikations-Flow kommen

Auch die kommunikative Kondition kann trainiert werden. Nach den ersten Erfolgen stellt sich ein Sog nach „mehr“ ein, von dem man profitieren kann, um weiterzulernen. Dies geschieht, indem positive Erfahrungen auf künftige Situationen transferiert werden und so die Komfortzone vergrößert wird. Benefit: mehr Spielraum, mehr Sicherheit in kritischen Situationen. Tipp: Üben, üben, üben, solange bis es zum Reflex wird.

Stufe 10. Stock und Stein überwinden

Wie Sie Fehler und Hindernisse positiv nutzen

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Es kann sein, man macht die gleichen Fehler wieder, trotz Übung. Es kann sein, man kommt aus seinen gewohnten (Kommunikations-)Mustern nicht richtig raus. Entscheidend ist jedoch, nicht anderen die Schuld fürs eigene Versagen zu geben, sondern Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen. Erst dann kann sich die Tür für wirklich neue Erfahrungen öffnen. Durchhalten lohnt sich.

Stufe 11. Eigenlob verleiht Flügel

Wie Sie Ihre Entwicklung sehen, wertschätzen und genießen

Entwicklung ohne Wertschätzung macht einen nicht zu einem größeren Menschen. Ein Minderwertigkeitskomplex wird bleiben. Nur wenn man aus Fehlern lernt, sich Herausforderungen stellt und die Gespräche in der Retrospektive bewertet, kann sich Stolz einstellen. Und Motivation für den weiteren Weg.

Über dem Wasser

Erhalten Sie einen Ausblick darüber, wie es ist, wenn man bereits die wichtigsten kommunikativen Grundsätze beherrscht und spielerisch damit umgehen kann.

Direttissima

Das Wort „Direttissima“ kommt aus dem italienischen und wird meist im Alpinismus von Extrembergsteigern verwendet. Es bedeutet einen umweglosen und direkten Aufstieg zum Gipfel.

Prof. Michael Hoyer kam auf eine „wanderbare“ Idee: Einmal geradlinig den Schwarzwald zu durchwandern – von Pforzheim bis nach Rheinfelden. Mit Hilfe eines GPS-Navigationsgeräts durchlief er den Schwarzwald auf einer geraden Linie. Dabei durchquerte er Täler und Flüsse, Dickicht und Dornengestrüpp.

An insgesamt 31 Tagen hat er die Strecke in mehreren Etappen von Pforzheim über den Feldberggipfel nach Rheinfelden querfeldein durchwandert und den Schwarzwald dabei hautnah erlebt. Er legte insgesamt 301 km und 17461 Höhenmeter zurück. Die Geradlinigkeit seines Direttissima-Projekts spiegelt sich auch in seiner Kommunikation wieder. In seinem neuen informativen Fachvortrag liefert der Experte Prof. Michael Hoyer den Kompass für diesen direkten Kommunikationsweg.

Direkt mit Respekt Fachvortrag (PDF ca. 2MB)

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