Sei glücklich – die Macht der Gedanken

Was wollen wir? Wollen wir uns ständig über Dinge den Kopf zerbrechen. Uns mit schlechten Gefühlen und Emotionen die Tage erschweren? Nein – das wollen wir nicht!

Durchaus gibt es manche Tage, an denen wir nichts Gutes finden. Diese Perioden dürfen nicht unser Leben bestimmen. Zu viele dieser „Ich–fühle-mich–schlecht–Tage“ haben maßgeblichen Einfluss auf unser komplettes Dasein.

Negatives Denken, ständiges Schwarzsehen, Nörgeln und Meckern erzieht unser Oberstübchen dahingehend, dass wir uns irgendwann anstrengen müssen, positiv und glücklich Denken zu können.

Lassen wir es erst gar nicht so weit kommen, dass sich unser Gehirn daran gewöhnt, primär negative Gemütsbewegungen abzurufen. Unsere im Denkorgan befindlichen Synapsen sollen positiv und freundlich miteinander verbunden sein. Unsere Gesundheit wird es uns danken. Wir sind weniger anfällig für Krankheiten und unser Immunsystem ist robuster. Mit Stresssituationen gehen wir relaxter um. Unser Hirn ist gechilled, losgelöst von allem Schlechten und hat keine Lust, sich aus diesem Zustand zu katapultieren.

Die Arbeit geht mit einem fröhlich-beschwingten Lebensgefühl leichter von der Hand. Wer ist schon gerne mit dauerhaft pessimistisch, schlechtgestimmten Menschen zusammen. Von solchen Menschen distanziert man sich eher – sowohl im direktem privatem als auch beruflichen Umfeld.

Ziehen wir die Reißleine – nehmen wir unser Leben und unsere Gefühle selber in die Hand. Wir werden sehr schnell erleben, dass wir genau das empfangen und erreichen, mit dem wir uns allzeit befassen.

Think positiv – lasst uns leben, wie es bereits Mark Twain empfahl: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden“

Die Macht der Gedanken überträgt sich auf unsere Kommunikation. Kennen sie Menschen, die ständig von Problemen anstatt von Aufgaben sprechen? Sicher – ein Problem hat schon Daseinsberechtigung – ABER – eine Aufgabe ist in etwa so wertvoll wie ein halbvolles Glas – ein Problem hingegen symbolisiert das halbleere Glas. In der Kommunikation ist es extrem wichtig – auf seine Wortwahl zu achten. Diese Achtsamkeit ist Garant für eine erfolgreiche Kommunikation.

Inspiration:

Nehmen Sie sich Ihre komplette schriftliche Kommunikation vor. Analysieren Sie dezidiert, wie Sie aus negativen Formulierungen positive und aus „Verlierersprache“ „Gewinnersprache“ machen können.

Sammeln Sie alle negativen Redewendungen. Im nächsten Schritt überlegen Sie, wie Sie diese Formulierungen positiv formulieren können. Bei Seminaren und Workshops sage ich beispielsweise nicht: „Vergessen Sie nicht, Ihre Handys während der Veranstaltung auszuschalten.“ Positiv formuliert klingt das so: „Bitte schalten Sie Ihre Handys erst nach der Veranstaltung wieder ein.“ Ein weiteres Beispiel ist sicher folgender Abschlusssatz bei einem Verkaufsgespräch „Sie werden Ihren Kauf nicht bereuen.“ Warum sagt man nicht einfache: „Herzlichen Glückwunsch zu diesem innovativen Kauf.“

Ein weiteres wirklich makabres Beispiel negativer Kommunikation erlebte ich bei einem großen Medienkonzern. Dort sagte mir der Leiter der EDV: „Wissen Sie, wir müssen den ganzen Mist unseren Mitarbeitern aufs Auge drücken.“ Meine spontane Korrektur hierzu lautet: „Wissen Sie, wir stellen die zukunftsweisende Soft- und Hardware-Technologie unseren Mitarbeitern gerne zur Verfügung…“

Und wie drücken Sie Ihre Wertschätzung aus? Wie loben Sie? Klingt das vielleicht so: „Nicht übel.“ „Da kann man nicht meckern.“ „Gar nicht so schlecht.“ „Na also – geht doch…!“ Wie wäre es stattdessen mit: „Alle Achtung.“ „Super.“ „Sehr gut gemacht.“ „Erstklassig.“ „Prima gemacht.“ „Das hast Du echt schnell gelöst.“ „Das ist hast Du sehr konsequent und zielorientiert gemacht…“

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